4. Swissgeocoin Rennen

Mittwoch, 7. September 2011

Neuer Geocoin für HCC

Hallo zusammen
Heute kam endlich mein geliebter Geocoin aus Amerika an (Link).
Ich konnte es kaum erwarten ihn in Echt zu sehen, hier ist er:

Frontseite

Hinterseite
 Als Motive sieht man auf der Vorderseite einen Pharaoschädel und auf der Hinterseite ein Ägyptischer Schakal. Der Coin ist sehr detailiert und in Alltgold gehalten. Einfach wunderbar, ich werde diesen Coin behalten und bei HCC's tracken. Jeder, der den HCC mit mir macht, wird dann diesen als Zückerli auch mit-discovern dürfen.

Sonntag, 28. August 2011

Besuch bei Harry Warden (GC2QE4M)

Gestern war der Tag gekommen um Harry zu besuchen. Das Rätsel im Listning war gut zu lösen, finden sich die Antworten doch alle im Video, welches auf die Seite verlinkt ist. Ich packte mein Höhlen Equipment sowie meinen Jetboil ein, ging ich doch davon aus, dass diese Unterfangen ein wenig länger dauern wird.

Bei bestem Wetter ging ich mit einem Team am Sonntag Richtung Lochezen. Wir schlugen eine Route auf verwucherten Wegen ein, wir kraxelten und krochen hier und da, machten uns schmutzig (ich hatte zum Glück nen Schlaz dabei) bis zum geht nicht mehr.
Unterwegs genossen wir den Anblick alter Maschinen die vor sich hin vegetierten und langsam zerfielen. Harry Warden lies sich nicht blicken, der war baden (dafür habe ich gesorgt ) :D
Wir konnten alle Stages relativ gut finden und das Ende war gigantisch.


Grandioser Geocache, danke an Jared G fürs verstecken. Gibt natürlich ein Fav-Punkt, den ich liebe Minen und Höhlen und dunkle Orte :D

Teammember

Lorre

Altes Werkzeug

Lorre

Lorre

Dienstag, 23. August 2011

8 Grad

Heute war ich mit einer Gruppe Geocacher in Walenstadt, der 8gradige stand auf dem Programm. Der Marsch zum Zielgebiet war schweisstreibend, bei 32 Grad Temperatur und gefühlte 100% Luftfeuchtigkeit.... kurz; ich fühlte mich wie in den Tropen. Die langen Hosen taten ihr Ding noch dazu. Nach dem Fussmarsch waren wir endlich angekommen und wir zogen uns um. Endlich konnte ich meine Karbidlampe einsetzen und sie enttäuschte mich nicht.

Nach einer Weile Herumsucherei und Kraxlerei konnten wir den Cache endlich aus seinem Versteck holen und uns in das Logbuch eintragen.


Meine Wenigkeit mit Karbidlampe und ContourGPS Kamera


Ich danke herzlichst alle Teilnehmer und -rinnen. Einen Dank geht auch an Tuxracer, der diesen genialen Cache versteckt hat. Dieser verdient klarerweise einen Favouritenpunkt von mir.

Grüsse aus dem Fürstentum
Pat_D der Drache, der sich in Höhlen und Minen seeehhr wohl fühlt

Dienstag, 16. August 2011

Endlich ist es da

Heute morgen stopfte die Postfrau ("Pöschtlerin") mir meine Bestellung in den Briefkasten.
Hmmm, aber was ist den das eigentlich, Karbid... oder besser gesagt Kalziumkarbid (engl. carbide)?
Hier ein Auszug aus dem Wikipedia:


Technisch wird Calciumcarbid im Lichtbogenofen bei 2000 bis 2300 °C aus Calciumoxid (Branntkalk) und Koks gewonnen, so dass die Herstellung durch den hohen Stromverbrauch sehr kostenintensiv ist. Calciumcarbid gehört in der Gruppe der Carbide zu den Acetyliden, da es formal vom Ethin abgeleitet ist.
\mathrm{CaO + 3 \ C \longrightarrow CaC_2 + CO}
Die dabei entstehenden braunen Brocken enthalten zu 80 bis 85 Prozent Calciumcarbid, der Rest besteht aus Verunreinigungen wie Calciumoxid, Calciumphosphid, Calciumsulfid, Calciumnitrid oder Siliciumcarbid. Durch ein 2010 entwickeltes Verfahren will man künftig einen Teil der eingesetzten Kohlen und Kokse durch den Sekundärrohstoff KBK (Kunststoffbasierter Kohlenstoffträger), also durch Kunststoffabfälle ersetzen.

Mehr dazu findet ihr im Wikiartikel.
Die Brocken haben einen eigenartigen, nicht wirklich angenehmen Geruch und die Hände riechen auch danach (auch nach einer Wäsche mit Seife). Also seinen Riechkolben sollte man nicht reinstecken, schliesslich ist das Zeug nicht ganz ungiftig.

Weitere Tests sowie ein kleiner Videobericht folgen bald.


Sonntag, 14. August 2011

Helmvergleich

Da ich ja diese Woche einen Helm für Höhlen und Minen mir besorgt hatte, fanden sich bei meinem Equipment-Regal nun 2 Helme. Den zuvor hatte ich ja schon einen Kletterhelm mir besorgt, für Klettersteige u.ä. Nun will ich in diesem Beitrag mal die Unterschiede aufzeigen, den die gibt es.


Die Helme:
Der Kletterhelm Mammut Skywalker 2
  • Gewicht: 380gr (ohne Kopflicht u. Helmkamera). Mit Helmkamera und Kopflicht sind es dann schon gute 705gr (+/- 10gr)
  • Grösse: 53-61cm 
  • Schale: Kunststoff
  • Innen: EPS Innenschale (Styropor) 
  • Kosten: 90.- CHF (ca. 81.- €)

Speläohelm Petzl Explorer LED 14
  • Gewicht: 725gr (mit Kopflicht und Karbidlampe, ohne Kamera). Mit Helmkamera: 875gr (+/- 10gr) als Grundgerüst dient hier der Ecrin Roc Helm
  • Grösse: 53-63cm
  • Schale: Kunststoff
  • Innen: Aufhängesystem mit Gurtband
  • Kosten: 265.- CHF* (ca. 240.- €)

Die Unterschiede:

Die Helme unterscheiden sich äusserlich im Prinzip nur vom Design auf den ersten Blick.
Der Mammut ist glatt und der Petzl eben nicht. Eine glatte Oberfläche ist besser geeignet für die Helmkameras und deren Befestigungsmöglichkeiten die meistens mit 3M Klebefolien bzw. -Pads bestückt sind. Beim Mammut halten diese besser, da die Oberfläche glatt ist und somit mehr Klebefläche bietet. Beim Petzl wirds ein wenig problematischer, da dessen Oberfläche rau strukturiert ist und deshalb weniger Klebefläche bietet. Trotz der ausgezeichneten Klebefähigkeiten des 3M Materials wird das Pad nicht lange halten. Eine andere Möglichkeit wäre die bei der ContourGPS mitgelieferten Befestigung für Skibrillen mit zwei Schrauben zu befestigen.

Kletterhelm Styropor (in-mold) Detail
Innenansicht Kletterhelm


Innenansicht Speläohelm

Gurtband Aufhängung des Speläohelms
Hier wären wir auch nun beim Nachteil des Kletterhelms gegenüber dem Speläohelm. Dadurch, dass das Styropor direkt an den Kunststoff befestigt ist (in-mold) kann man keine Löcher bohren und somit auch keine Lampen befestigen, da man dann das Styropor beschädigt und die Sicherheit damit nicht mehr gewährleistet wird. Dafür ist der Kunstoff dünner und flexibler und somit auch leichter. Der Kunststoff beim Petzl ist eher härter und im oberen Bereich auch verstärkt. 

Helm anpassen:
Die beiden Helme sind universal, dass heisst man kann sie für jeden Kopf einstellen. Beim Mammut sind es 53-61cm und beim Petzl 53-63cm, d.h. der Petzl bietet 2cm mehr Platz für den Dickschädel.
Bei beiden Helmarten kann man mittels Einlagen den Helm auch für kleine Köpfe tragbar machen. Für Kinder gibt es eigene Kinderhelme, wobei ich diese nur bei den Kletterhelmen finden konnte, was vielleicht damit zu tun haben könnte, dass man Kinder eher in den KS schickt als in eine Höhle?

Verstellrad beim Mammut am Hinterkopf

Verstellrad für das Hinterband beim Petzl

Verstellrad für den Kopfumfang beim Speläohelm
Der Speläohelm lässt sich in diesem Sinne besser (feiner) einstellen als der Kletterhelm. Die Gurte beim Petzl sind ein wenig weiter (ca. 0.3 cm +/-).


Beleuchtung:
Beim Mammut Kletterhelm kann man jede Kopflampe mit Band befestigen, 4 Clips sorgen für guten Halt. Beim Petzl Speläohelm ist es ein klein wenig anders. Der Explorer ist eine Zusammenstellung von Karbid-, Halogenlampe sowie LED. Für den Karbidbrenner braucht man noch einen Gasentwickler, hier ist es egal von welcher Firma er kommt. Ich selbst benutze die Ariane von Petzl.
Mit dem Brenner wird ein 14 und ein 21 Liter Brenner geliefert. Der 14Liter verbraucht in der Stunde 14L Gas und der andere 21, dem zu Folge ist der 14L sparsamer, aber eben auch nicht so hell wie der 21L.Gezündet wird das Acetylengas mit dem Piezo-Zünder beim Brenner. Für den Halogenbrenner gibt es auch einen Ersatzbrenner, der sich idealerweise schon im Gehäuse befindet. Diese muss nur noch geöffnet werden und dann Lampe rein, raus, fertig, Deckel zu.

Der Brenner mit Piezo-Zündung
Die Lampe mit Halogenbrenner und LED

Unter dem Karbidbrenner befindet sich die zwei anderen Lampenarten. Bei der Lampe handelt es sich um die Petzl Doubelt LED 14, hier halt ohne Kopfband. Die Lampe ist fest am Helm angeschraubt und lässt sich neigen. Hinten am Helm befindet sich der Batteriefach, wo man wahlweise 4 AA Batterien (oder Akkus) oder die Petzl-eigenen Akkus einfügen kann. Das Fach ist sehr gut verpackt, der Deckel hat eine Gummidichtung und wird mit zwei Metallklemmen sehr fest befestigt. Man bekommt das Fach nicht ganz so leicht auf, aber das ist auch gut so, ist das ganze doch wasserdicht. 
Batteriefach
Sowohl der Halogenbrenner als auch die LEDs lassen sich mit einem Dreschalter an der Seite bedienen. Drückt man hoch, so schaltet sich der Halogenbrenner ein. Drückt man 1x runter, dann brennen die LED's im normalen Modus, 2x runter: Volle Power und 3x runter heisst dann Eco-Modus. Die 14 LED's sind sehr stromsparend und machen eine gute Arbeit. Sie haben im Gegensatz zu den zwei anderen Lampen einen Blaustich und sind deshalb nicht so angenehm für die Augen wie z.B. der Karbidbrenner. Der Drehschalter lässt sich in der ausgeschaltenen Position sperren, so wird verhindert, dass sich die Lampe ausversehen einschaltet. Der regulierte Stromkreis sorgt für konstante Leuchtintensität und schaltet in den Notbetrieb, wenn die Batterie/Akku-Leistung zu neige geht.


Fazit:
Der Petzl ist schwerer, bietet aber in Höhlen mehr Sicherheit und hat ne Karbid-, Halogen- und LED-Lampe integriert. Dafür eignet sich der Mammut bestens für Klettereien und Klettersteige, notfalls kann man sicher auch mal in eine Höhle, ideal ist es aber nicht. Der Petzl in dieser Ausführung wäre für KS und Klettereien zu schwer.



*Preise bei Speleotek in München und dank bestem fast 1:1 Eurokurs zum Franken. Der schweizer Preis wäre ca. 330.- CHF 



    Donnerstag, 11. August 2011

    Höhlenzeuchs

    So on, war gestern in München bei Speleotek und wurde dort aller herzhaftst (sowas habe ich bei einem Shop noch nie erlebt) empfangen. Die Details schreib ich im laufe des Tages in meinen Blog. Es war saumässig genial, hier ein Auszug:

    Ich: Hallo
    Sie: Jo servus, komm aine
    Ich: jo danke
    Sie: wer bistn du?
    Ich: der Patrrik, hob bit dir vorher telefoniert
    Sie: aa joa, supa. Mogst wos dringa?
    Ich: jo klar
    Sie: Wos'n?
    Ich: A Biar!
    Sie: Geht klar!
    ...

    Joa, nach gut einer Stunde Quatscherei über Liechtenstein, Geocachen und ähnlichem wurde das gewünschte Equipment zusammengesucht, anprobiert und dann die Rechnung geschrieben. Mit 10% Rabatt auf alle Artikel und dem guten € Preis wurde es dann saubillig. Ich verabschiedete mich mit dem Hintergedanken, dass dies bei denen nicht der letzte Besuch war. Danach ging es in mein Lieblingsrestaurant. Folgendes Equipment wurde gebunkert:


    • Helm: Petzl Explorer mit 3 Lampentypen: Karbid, LED und Halogen. Dazu der Ariane Gasentwicker, ebenfalls von Petzl.
    • Oberschlatz (Overall): wasserabweisend und atmungsaktiv, an den Knien und Ellbogen verstärkt.
    • Gürtel
    Ich warte jetzt noch auf die Lieferung des Karbids und dann kann es los gehen. Es wird dann auch einen Videopodcast dazu geben.


    Hier noch die anderen Bilder:

    Gruss
    Pat_D